Seit mehr als 20 Jahren leben wir mit unseren Terriern zusammen. Von Anfang an habe ich mit ihnen Hundesport betrieben. Zunächst Turnierhundsport und Fährtenarbeit, dann kam noch Agility hinzu. Seit vielen Jahren habe ich mich auf die Fährtenarbeit konzentriert. Mit meinen Borderterriern habe ich mich vielfach zu deutschen Meisterschaften qualifiziert und vordere Plätze belegt. Ein Höhepunkt war sicher die Teilnahme an der Weltmeisterschaft IPO FH in Jessen als Ersatzstarter für Deutschland.
Meine Trainings-und Prüfungserfahrungen gebe ich in Fährtenseminaren an interessierte Hundeführer weiter. Seit zehn Jahren leite ich das Fährtentraining im VdH Westhausen und bilde dabei Hunde aller Rassen mit ihren Hundeführern zu Fährtenteams aus.

Weiterer Schwerpunkt meiner Seminartätigkeit ist der Hundeführer im Training. Durch meine Ausbildung in der Erwachsenenbildung, Konfliktbewältigung und Kommunikation ist mir die optimale Ausbildung des Hundeführers ein Anliegen. Ihn gilt es mit seinen Lernmöglichkeiten zu sehen, und das Training entsprechend zj gestalten.

Nicht nur den Hund, sondern auch den Hundeführer seinen Fähigkeiten und Lernmöglichkeiten entsprechend anleiten

Motto meiner Fortbildungen für Hundetrainer

Für das Verständnis des Themenschwerpunkts meiner Fortbildung für Hundetrainer ist meine Vorgeschichte hilfreich.
Ich selbst habe mit unseren Hunden viele Trainer erlebt und ihre Art mir die Grundbegriffe der Hundeausbildung beizubringen. Während der ersten Jahre war da auf meiner Seite viel Frust, Überforderung und Entmutigung dabei. Im Laufe meiner beruflichen Entwicklung (Beruf: Ingenieur) studierte ich nach vielen Berufsjahren noch an einer Universität das Fach Mediation (Vermittlung bei Konflikten). Dieses unterrichtete ich auch als Lehrbauftragte. Dafür wurde ich durch weitere Fortbildungen qualifiziert, insbesondere auf dem Gebiet der Kommunikation und Erwachsenenbildung. Hauptthema war: Wie bringe ich den Erwachsenen den Lernstoff so bei, dass sie diesen bestmöglich aufnehmen, verstehen und in Erinnerung behalten können. Während diesen Fortbildungen zog ich Parallelen zu der Situation auf einem Ausbildungsplatz für Hunde und begann diese genauer unter die Lupe zu nehmen.

Das Resultat war meist: Die Art und Weise der Hundeführerausbildung ist sehr stark verbesserungsfähig. Hier nur einige Grundsätze der Lernmöglichkeiten für Hundeführer. Die Folgerungen für die Ausbildung finden Sie dann in meinem Buch und in den Seminaren.

  • Die Aufmerksamkeit eines Menschen ist kaum teilbar. Sie ist entweder auf den Hund, den Ausbilder oder sich selbst gerichtet.
  • Informationen hören heißt noch nicht sie verstehen, geschweige denn sie anwenden zu können
  • Der menschliche Lernprozess benötigt Wiederholungen.
  • Das meiste, das wir hören, vergessen wir wieder innerhalb kürzester Zeit.
  • Der Hundeführer muss sowohl Wissen erwerben, als auch Bewegungsabläufe einüben. Und sind viele Lernschritte notwendig.
  • Jeder lernt anders.
  • Menschen wollen verstehen, was und warum sie Dinge lernen sollen.
  • Für viele ist ein strukturierter Trainingsablauf eine Lernhilfe.

Und nicht zuletzt ist mir das gute Miteinander im Verein, in der Hundeschule und bei Wettkämpfen wichtig. Und wenn es mal kracht, warten Sie nicht so lange bis die Situation eskaliert, sondern holen Sie sich Hilfe. Für die Vermittlung bei Konfliktsituationnen bin ich als Mediatorin ausgebildet und stehe auch hier Ihnen zu Verfügung.